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Montageanleitung

für unvollständige Maschinen und Anlagen unter Berücksichtigung der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, der DIN EN ISO 12100, der DIN EN 82079-1 und der VDI 4500-Reihe

Hersteller oder Inverkehrbringer sind bei der „Inverkehrbringung“ ihrer „unvollständigen“ Maschine gesetzlich verpflichtet, eine speziell für dieses Produkt erstellte „Original“ Montageanleitung an den Betreiber zu übergeben.

Die Montageanleitung unterliegt der Gesetzesforderung an eine sichere Komplettierung der Maschine. Die sichere Ausführung der Montagetätigkeiten erfordert neben vielen weiteren Forderungen auch die Betrachtung menschlichen Fehlverhaltens und die Festlegung der persönlichen Schutzausrüstung.

Nach der Definition der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ist eine „unvollständige Maschine“ eine Gesamtheit, die fast eine Maschine bildet, für sich genommen aber keine bestimmte Funktion erfüllen kann.

Eine unvollständige Maschine ist nur dazu bestimmt, in andere Maschinen oder in andere unvollständige Maschinen oder Ausrüstungen eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinn der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zu bilden.